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So exportierst du eine GEDCOM-Datei aus FamilySearch

Geschätzte Dauer: 10–15 Minuten
  1. Das Besondere an FamilySearch

    Der FamilySearch Family Tree ist ein einziger, gemeinsam gepflegter Baum, deshalb gibt es keinen persönlichen Knopf „meinen Baum herunterladen“ mehr. FamilySearch schreibt auf seiner Export-Seite selbst, der GEDCOM-Export werde „über diese Funktion nicht mehr unterstützt“, und verweist auf die kompatiblen Stammbaum-Programme in seiner Solutions Gallery. Heute geht es über ein kostenloses Desktop-Programm, das deine Vorfahren aus FamilySearch holt und die GEDCOM-Datei für dich schreibt.

  2. Weg A (empfohlen): RootsMagic Essentials

    RootsMagic Essentials ist die kostenlose Ausgabe von RootsMagic für Windows und macOS und von FamilySearch zertifiziert. Installiere es und wähle auf der Seite „File“ den Punkt „Create a New RootsMagic file“ › „Download from an Online Tree“ › FamilySearch. Vergib einen Dateinamen, melde dich im Browserfenster bei FamilySearch an, wähle „Me“ (oder die FamilySearch-ID eines Vorfahren) als Startperson, stelle die Vorfahren-Generationen ein (4 bis 6 reichen für ein Poster) und 0 bis 1 Nachkommen-Generationen, dann „Import“.

  3. GEDCOM-Datei aus RootsMagic exportieren

    Sobald „Import Complete“ erscheint, gehst du auf die Seite „File“ › „Export Data“ › „GEDCOM File“. Wähle „Everyone“, lass die übrigen Optionen auf Standard und speichere die .ged-Datei an einem auffindbaren Ort, etwa auf dem Desktop. Ein Baum mit vier bis sechs Generationen ist meist deutlich kleiner als 1 MB. RootsMagic beschreibt den Weg auch selbst: rootsmagic.com/familysearch/download-tree.

  4. Weg B: ein anderes FamilySearch-kompatibles Programm

    Nutzt du bereits Legacy Family Tree, Family Tree Maker oder Ancestral Quest, kannst du deine FamilySearch-Vorfahren dort synchronisieren bzw. importieren und anschließend den GEDCOM-Export dieses Programms verwenden (siehe unsere Anleitungen für Legacy und Family Tree Maker). Ancestris und Gramps (beide kostenlos, Open Source) verbinden sich nicht direkt mit FamilySearch, öffnen aber die Datei aus Weg A, wenn du die Daten vorher aufräumen möchtest.

  5. Weg C: Familie selbst eintragen

    Für ein Poster mit drei bis vier Generationen ist der RootsOnPrint-Assistent oft schneller als jeder Export: FamilySearch in einem Browser-Tab öffnen und Namen und Jahreszahlen aus der Stammtafel in einem zweiten Tab in den Assistenten eintragen. Exportieren oder installieren musst du dafür nichts.

  6. Bei RootsOnPrint hochladen

    Deine GEDCOM-Datei ist fertig. Lade sie bei RootsOnPrint hoch und gestalte dort dein Poster.

    Hochladen & Poster erstellen

Probleme & Lösungen

RootsMagic verlangt eine Anmeldung bei FamilySearch?

Das ist normal: RootsMagic nutzt die offizielle FamilySearch-Schnittstelle und öffnet die FamilySearch-Anmeldeseite im Browser; das Programm selbst sieht dein Passwort nicht. RootsMagic ist ein eigenständiges Produkt und nicht mit RootsOnPrint verbunden. Lies seine Datenschutzhinweise, bevor du dein Konto verbindest.

Lebende Verwandte fehlen im Download?

FamilySearch gibt nur lebende Personen heraus, die du selbst angelegt hast oder sehen darfst; alle anderen lebenden Verwandten bleiben privat und sind nicht Teil des Imports. Ergänze sie später im RootsOnPrint-Assistenten oder lass sie auf dem Poster weg.

Der Import dauert sehr lange oder bricht ab?

Große Anfragen sind langsam. Bleib bei 4–6 Vorfahren- und 0–1 Nachkommen-Generationen, importiere in eine neue, leere RootsMagic-Datei und schließe das Fenster nicht. Bricht der Import trotzdem ab, starte eine neue Datei mit weniger Generationen.

Ich habe noch eine alte GEDCOM-7-Datei von FamilySearch?

Der frühere FamilySearch-Export erzeugte GEDCOM-7-Dateien mit bis zu acht Generationen. Lade sie direkt hoch: RootsOnPrint liest GEDCOM 7.0 ebenso wie 5.5.1.

Bereit für dein Stammbaum-Poster?

Lade deine GEDCOM-Datei hoch und gestalte in unter 5 Minuten deinen Stammbaum für den Druck.

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